Samstag, 6. Juli 2013

...über den Wolken. muss die Freiheit wohl grenzenlos sein....

Wenn man in den Flugmuseen die alten Flieger vom Typ Ju 52 oder Douglas schlagmichtot sieht, stellt man sich immer die Frage: Womit sind die früher geflogen?

Jetzt kann ich mit mitreden. Von einer Maschine, die vom gleichen Kaliber wie die genannten  ist...

Ich bin in einer Antonov 2, dem grössten einmotorigen Doppeldecker der Welt geflogen.





Petra hatte mir zu vorletzten Weihnachten einen Gutschein geschenkt, den ich letztes Jahr nicht eingelöst bekam. Aber in dem Flugzeug waren diverse Ehemänner, die ein solches Geschenk bekommen hatten.
Eine gewisses Unbehagen war trotz Quotenfrau an Bord doch vorhanden:
Handelt es sich vielleicht hier um eine sozialverträgliche Form der Ehemann-Entsorgung?

Aber nachdem man den obligatorische Sekt zu sich genommen hatte und vom Pilot das Flugzeug erläutert bekam, wich die Angst dem technischen Interesse:

Ein Flugzeug, dass bei seine Herstellung schon veraltet war. Das Büro des Flugzeugkonstrukteurs Antonow hatte nämlich den Auftrag erhalten: Bau einen fliegenden Traktor! Und ich denke, Stalin konnte man nichts abschlagen.

Auch die Anforderungen waren einfach:

  • Das Flugzeug sollte bei 60  km(h noch fliegen können
  • Es sollte knapp 2 Tonnen Zuladung haben
  • Es sollte auf einer 200m -Bahn (Gras!) starten können.
Logisch, ,das das Flugzeug aussieht, als wäre es von einem Eifler gebaut worden. Der Spitzname "Traktor der Lüfte" kommt nicht von ungefähr.

Aber selten fühlte ich mich an Bord so sicher.....

Der Flug von Bonn nach Köln und zurück vermittelte ein ganz neues Fluggefühl. Der Krach ist ähnlich hoch wie im Suzuki, aber auch hier vertraut man der Sache... 


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