MÖH

Nachdem wir gestern das Thema bei dem einen oder anderen Bier endlich ausdiskutiert hatten, kann ich Vollzug melden:
Ich bin jetzt Besitzer von 1,5 Shropshire-Schafen....

Wenn heutzutage schon von einer 3 köpgigen Familie als "kleinem Familienunternehmen" gesprochen wird, darf so ein Hobby wie "Schafe" nicht auf die leichte Schulter genommen werden.....

Der andere Teil des Managements (also der technische Leiter des gerade gestarteten landwirtschaftlichen Großkonzerns) hat heute zugeschlagen und 3 Mutterschafe gekauft. Die Muttertiere müssen noch zum Bock, damit das Wollimperium um Ostern nächstes Jahres richtig durchstarten kann.
Nächste/übernächste Woche müssen sie dann in das Zentrum der mitteleuropäische Schafzucht, also Brück, gebracht werden.

2 der Schafsnamen stehen schon fest.
Christiane favortisierte einen Frauennamen: Gertrud /Erika oder ähnliches
Meine Jungs waren -losgelöst vom Geschlecht- für Shaun
Das 3. Schaf ist noch namenlos..obwohl "Namenlos" ist auch ein guter Name...

Die Namensgebung für den neuen Stern am Landwirtschaftlichen Firmaments ist natürlich ein Gruppenentscheid.
Ich dachte schon mal an "Schaf, Alpaka und Co" oder "LPG Mittelahr". Der Arbeitsname für den neuen Konzern lautet bis dahin "MÖH".

Basierend auf dieser Information können wir dann den Business-Case gesundrechnen und diverse Powerpointfolien erstellen.

Gruß Guido
Kaufmännischer Leiter der MÖH

P.S.
Wie wir gestern erfahren haben besteht vielfältiges Interesse an der Geschäftsidee. Vielleicht sollten wir die MÖH als Fond herausbringen.

Das Outing der Pro-Schaf-Akivisten hatte gestern doch in einigen Familien zu Diskussionsbedarf geführt.
Ein nicht näher genanntes Mitglied vom Mühlenauel ( nennen wir ihn mal Mark L. aus A-B.) wollte auch 3 Schafe und wurde direkt mit einer
Killerphrase "Entweder die Schafe oder ich" zurecht gewiesen...Lieber Mark, schau dir nächste Woche mal die Schafe an....

Sonderwünsche "....und ich wollte schon immer einen kleinen Fuchs" werden in der ersten Phase des Projekt aufgrund der Nichtvermarktbarkeit nicht weiter verfolgt.

Das kommt halt davon, wenn man in einem Dorf auf wächst, wo die Wildsau an der Leine normal ist.



P.P.S: das Fernziel "Alpaka" verliere ich natürlich nicht aus den Augen.

Parallel werde gleich auf die Suche gehen, ob die Volkshochschule Kurse wie
"Ich und die Maul- und Klauen-Seuche!", "Schächten für Anfänger" und die "Haftung im deutschen Tierrecht" anbietet.

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