Samstag, 12. März 2011

MÖH: Weiden zum Abwinken

Momentan komme ich garnicht mehr mit dem Nachhalten der Weideflächen nach. Von allen Seiten gibt es Angebote...


Ich denke wir werden demnächst mal eine Aktionärsversammlung abhalten:
Unsere Schafe können auch bei 3 Schichtbetrieb und 125% Leistungsübererfüllung unmöglich alle Weiden abfressen.

Vielleicht sollten wir betriebswirtschaftlich total unorthodoxe Wege gehen und mal über eine Erweiterung des Mitarbeiterstamms nachdenken.

Der typische Ansatz Verlagerung ins Ausland,
wie er ja bei Krabben praktiziert wird:
>>Fang in der Nordsee,
>>>Fahrt nach Tunesien, dort puhlen
>>>>und zurück nach Deutschland,

stößt aufgrund der Nichtschiffbarkeit der Ahr momentan noch auf Probleme...
Ich werde mal parallel Kontakt mit dem Bauernverband aufnehmen.

aber zurück zu den heimischen Wiesen:

Christiane war total aus dem Häuschen. Man hatte Ihr zur Nutzung ein Grundstück mit Stall im Hölzchen angeboten. Heute war ich dann mit meiner Lieblingsschäferin ins Hölzchen gefahren...

Der Stall ist riesig: Hier müssten mindestens 40 Schafe Platz finden!

Der Rest ist auch spitze, aber man muss nur noch Zaun spannen. Bei der Grundstücksgröße werden wir einige Tage damit beschäftigt sein, um ein Winterdomizil zu schaffen. Aber Zaunziehen gehört ja zu den Lieblingstraditionen eines richtigen Brückers.......

Nur im Winter wird es problematisch, ohne Allradantrieb da hoch zu kommen. Christiane sagte, dass wir dann idyllisch durch den Schnee zu den Schafen stapfen werden...

Dieser Gedanke wurde von mir aber nicht geteilt:
"Jeder Brücker weiß: Der Weg zur Waldesruh ist weit, verflucht weit!!!!!!"

Und bei unserer Kurzatmigkeit( natürlich nur aus Solidarität mit den Schafen) wird spätestens nach dem 2. Spaziergang ein anderer Lösungsansatz verfolgt:
Ich sehe uns schon wie ein altes russisches Bauernpaar dick vermummt auf Jupp's verrosteten/authentischem Trecker das Tal hoch reiten...

Vielleicht sollten wir als TOP 2 der Aktionärsversammlung die Beschaffung eines Geländewagens anstossen.

(Nochmals ein Gespräch mit dem Bauernverbands zwecks EU-Fördermittel erforderlich:
Ich habe mal gehört der Olivenanbau würde in traditionellen Gebieten gefördert...und sind wir nicht alle ein bisschen Griechenland ;-).

Von unserer ersten Idee des Dodge RAM sind wir ab: Das Fahrzeug ist einfach zu laut, nachher gehen unsere Schafe durch!

Ein Landrover /Range Rover (mein Traum seit dem Camp 4 Fun-Erlebnis.Doppelklicken, um link zu lesen) oder ein Unimog würde viel besser zu uns passen!

Keine Kommentare: