Samstag, 12. Juli 2008

Die Seeschlacht um Legoland


Die ruhmreiche Liste der deutschen Seeschlachten muß in den Annalen der Geschichte ergänzt werden:Eine Schlacht, die einen Strategen wie Horatio Nelson(Trafalgar) erfreut hätte.

Normalerweise steht Legoland ja für unbeschwertes Kindervergnügen. Leider hatte eine Fahrattraktion unser besonderes Interesse erweckt. Dabei werden Boote über einen Teich gezogen werden und man kann mit kurbelbetriebenen Wasserspritzen andere Boote und "Landfestungen" bespritzen.

Bauartbedingt war die Reichweite der Wasserspritzen durch eine Höhenbegrennzung doch stark eingeschränkt. Aber hier wird der typische nicklige Eifler doch erfindungsreich: Reden und Philosphie (im nüchternen Zustand) sind nicht unsere Welt, aber bei Mathematik und Physik haben wir doch aufgepasst. Also erst mal ermittelt, wohin der Schwerpunkt verlagert werden muß, um möglichst großen Schaden anzurichten, dann alle 4 Kinder auf eine Seite und die schweren Erwachsenen auf die andere Seite. Duch diese Schräglage waren wir in der Lage Ziele zu erreichen, die noch nie eine Wasserspritze erreicht hatte. Als erster waren die spitzwassergeschützten Stege, auf denen die Leute -scheinbar sicher- warten.

Die 4 Kids spritzen aus allen Rohren. Die Bilder glichen denen, wenn in den alten Piratenfilmen eine Hafenfestung in Schutt und Asche geschossen wurde. Als nächstes Ziel waren die Leute dran, die uns von draussen bespritzen. Hier lautete die Devise: alle zielen auf einen. Und dank unsererer optimierten Reichweite schlugen wir fast alle in die Flucht. Leider kamen wir irgendwann mit unserer tiefergelegten Seite in Feindkontakt.

Um diesen taktischen Nachteil zu beseitigenm wurden alle Regeln der Parkordnung und der Erziehung über Bord geschmissen. Im Krieg (und das war Seekrieg) und in der Liebe sind bekanntlich alle Mittel erlaubt.

Der Befehl an die Kinder lautete: Sofort Aufstehen und alle über die Reling lehnen! Selten hatten die Kinder ohne zu Murren und so direkt den Erziehungsberechtigten gefolgt: Der Erfolg konnte sich sehen lassen, auch hier konnten wir das andere Boote erfolgreich bekämpfen. Auch die Kollateralschäden, die wir im Restaurantbereich angerichtet hatten, waren aus psychologischer Sicht immens.

Leider hatten wir einige kleinere taktische Gesichtspunkte nicht in aller Gänze betrachtet:
1) Wenn ein Gegner klatschnass ist, hat er nichts zu verlieren
2) Wir standen quasi im Krieg mit allen.
3) Wir hatten anscheinend die seefahrerische Traditionen der Dänen, Norweger und Schweden angestachelt, die sich unmöglich als legitime Erben der Wikinger von Landratten besiegen lassen konnten!
und last but not least
4) Die Rache der Bootsbesatzungen vor uns, die uns von den Landspritzen beharkten.

Klatschnass, aber glücklich, entstiegen wir dem Boot.

Samstag, 5. Juli 2008

Urlaub in Dänemark

Dieses Mal stand mal ein Urlaubsziel im Norden an.



Zusammen mit Wolfgang , Christine, David und Julian ging es nach Hasmark-Strand auf der Insel Fünen in Dänemark. Um den Urlaub auch für die Kinder (uns somit auch für uns) erträglich zu gestalten, war bei der Buchung des Hauses nicht gespart worden. Somit gehörten Playstation, Billardtisch, DVD-Player, Tischtennis, Fußballtore, Grill und freier Zugang zum Schwimmbad zur Grundausstattung.












Seit letztem Samstag sind wir also zusammen in dem tollen Ferienhaus in Hasmarkstrand





( http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Fmaps.google.de%2Fmaps%3Fhl%3Dde%26ie%3DUTF8%26q%3DStrandvejen%2B205%2C%2B5450%2BHasmark%2BStrand%2C%2BBogense%2C%2BDenmark%26ll%3D55.560195%2C10.459671%26spn%3D0.009951%2C0.037422%26t%3Dh%26z%3D15 ).





Gut: Bereits vorab hatten die Jungs geklärt, wer bei wem schläft: Julian und Tim, Jannis und David, so dass das Durchschnittsalter in beiden Zimmer gleich ist.





Weniger gut: Als Christine das ihrer doch eher konservativen Mutter erzählte, konnte sie die Bemerkung nicht zurückhalten, dass auch die Erwachsenen das Verhalten der Kleinen imitieren und auch hier gemixt würde....(Was natürlich nicht stimmt!)





Auf der Hintour hatte leider unser Zafira auf den letzten Metern ein wenig geschwächelt. Na ja, zu unsere Zeit war das einzige elektrische Bauteil neben Anlasser und Zündung der Scheibenwischer (und beim Käfer war sogar der Wasserspritzer mit Druck aus dem Reserverad). Und heute ist bei einer zünftigen Urlaubsfahrt die Klimaanlage, das Radio vorne, das Navigationssystem, das Ladegerät fürd Handy, das Entertainmentpaket für die Kids mit DVD-Player und 2 Bildschirmen auf der Rücksitzbank und die 12-Volt-Kühltruhe Standard!





Das kann dann bei einem 7-Jahre alten Auto schon mals Stress für die ältere Lichtmaschine und beim Bezahlen bei den Besitzern verursachen. Gut dass ich als richtiger Eifler immer Spätburgunder dabei habe: Der dient je nach Anwendung als Seelentröster, Heimwehmittel, Antidepressiva oder Sonnenbrandschutz .





Ansonsten ist es toll hier:
Das Wetter ist spitze, Gegend sehenswert und die Preise sind dank der -natürlich rein subjektiven Empfindung der Euroverteuerung- nur unwesentlich höher als in Deutschland.

Impressionen gibt es hier:
http://picasaweb.google.de/Ohsedraenk/2008UrlaubInDNemark

Samstag, 31. Mai 2008

Projektwochen der Grundschule Ahrbrück

Neben dem normalen Freizeitveranstaltungen von klassischen Eltern (Fahrten zu Fußballturnieren der Kleinen, Tennis, Musikveranstaltungen etc. ) gibt es noch wahre Highlights im Kalender: besondere Veranstaltungen der Schulen am Wochenenden.

Heute stellte uns die Grundschule Ahrbrück die Ergebnisse der Projektwoche vor.

Die Grundschule Ahrbrück veranstaltet alle 2 Jahre Projektwochen für die Schüler und die Eltern. Beim letzten Mal war die Schule mit Farbe verschönert worden und auch sonst war der Kreativität freier Lauf gelassen worden.

Diesmal war eines der grösseren Projekte die Präsentation einer einstudierten Vorführung.
Die beiden Klassen 4a und 4b hatten sich wirklich viel Mühe gegeben, um die Zuschauer zu unterhalten:

http://www.youtube.com/watch?v=2lpzdEwmxXw

Sonntag, 16. März 2008

100 Jahre BJV (Brücker Junggesellenverein)

Dieses Jahr feierte der Junggesellenverein sein 100 jähriges Bestehen.

Um den Tag gebührend zu begehen, hatte der Junggesellenverein keine Kosten und Mühen geschaut. Über 100 Einladungen waren an die Ehemaligen versendet worden.
Klar, dass man dann die Jungs auch unterstützt und nicht nur für den Umsatz sorgt, sondern auch Bildmaterial zur Verfügung stellt.

Ich selbst hatte mehr als 30 Diamagazine durch geschaut, dann eine Vorzensur getroffen und den Rest digitalisiert. Parallel war Herbert Wieland wesentlich aktiver und er hatte in den Fotoalben der alten Brücker gesucht. Günni kam kaum mit dem Scannen der alten Aufnahmen nach. Leider habe ich die Bilder noch nicht, liefere sie aber nach!

Aber jetzt zum Wesentlichen:
Nach einigen Feiern am Festplatz (Disco, Backbone, Side walk) war heute der große Tag.

Es begann mit einer Messe in Sankt Andreas. Der Einladungen waren nicht nur große Teile des Dorfes, sondern auch viele Junggesellenvereine der Umgebung und die ortsansässigen Wehren gefolgt.

Ein paar Impressionen zum Gottesdienst entnehmt Ihr bitte den folgenden Links:

Einzug: http://www.youtube.com/watch?v=2Z6IJJXrrzE

Messe: http://www.youtube.com/watch?v=OmQvpIhyHGg

Danach ging es mit Musik durchs Dorf
http://www.youtube.com/watch?v=OGHUtkLAGHQ

http://www.youtube.com/watch?v=cLtNa-2N5Jg ("Am Bungert" (bei uns auf der Ecke)

und nach der obligatorischen Kranzniederlegung am Ehrenmal
http://www.youtube.com/watch?v=agOCK3E87kw

ging es wieder mit Musik ins Festzelt.

Neben dem normalen Programm war die Fotoausstellung in der Sektbar der absolute Bringer:
Das gezeigte Bildmaterial regte doch die Erinnerungen an und jede Szene wurde ausführlich kommentiert und ausgeschmückt.
Hier nochmals der Link zu meinen Bildern:
http://picasaweb.google.de/Ohsedraenk/BJV?authkey=kgmm1il_JKA

Bilder von der heutigen Veranstaltung findet Ihr hier:
http://picasaweb.google.de/Ohsedraenk/2008_03_16100JahreBJV34

*************************
Anmerkung (11.02.2018)
Leider hat google picasa eingestellt
geht bitte auf google maps
https://www.google.de/maps/
dann nach

Junggesellenverein Brück/ Ahr 1908 e.V.

5,0

und dann auf Fotos
 *******************


Wie sagten es einige der Ehemaligen:
Mmmh, beim nächsten Jubiläum des Brücker Junggesellenvereins sind wir wahrscheinlich im Rollator (Gehfrei für Senioren) dabei!

Wenn irgendein Fremder später einmal in Youtube schaut, wird er den Eindruck haben, dass wir die halbe Zeit in der Kirche sind und den Rest mit Kranzniederlegungen und Umzügen durch unser Dorf verbringen ;-).

Sonntag, 6. Januar 2008

Petra wird Pfirsich (äh vierzig!)

So ziemlich in der Mitte unseres Clubs hat es nun auch Petra erwischt: Sie wurde 40..

Mit einem Geburtsjahr von 1968 muss man sich von der 3 am Anfang langsam aber sicher verabschieden. Aber das ist ja kein Problem, sondern in der Eifel ein schöner Anlass zu feiern….

Und wie drückte es Petra wenig charmant aus: „Ob ich feiere oder nicht, ihr kommt ja doch!“.
Und Dank „wer kennt wen“, wussten viele Bescheid: Schaut doch mal ins Gästebuch von Petra: http://www.wer-kennt-wen.de/ Wie bereits gesagt: All die Worte mit „Schutz“ am Ende gelten für echte Eifler nicht. Wir haben Arbeitsschutz und Umweltschutz schon nicht akzeptiert, warum dann „Datenschutz“. Bei uns weiss doch eh jeder alles vom Nachbarn!


Die Lokalität für die Feier stand auch schon schnell fest: Das neue Dorfhaus in Pützfeld: „der Backes“ ! Nicht zu fein, aber gut zu heizen (ältere Menschen wie wir fürchten ja bekanntlich Rheuma!).

Nachdem alle Einladungen raus waren, und auch für Essen (ältere Menschen wie wir brauchen einen feste Essensrhythmus!) und Trinken gesorgt war (ältere Menschen wie wir neigen zum Dehydrieren!) konnte das Fest kommen.

Wie es in unserem Bekanntenkreis üblich ist, präsentiert man auch was für die anderen Gäste.


Ob es jetzt ein Vortrag vom „Elferrat“ war (Youtube kommt noch), oder der Auftritt der Hexen (Youtube folgt noch; vorher nur der Text: http://www.festpark.de/g375.html) mit der schönen Überleitung für das Geschenk:
„Mit Oos (*) nach Oz!“
.
Petra hatte Karten für das Stuttgarter Musical bekommen und da Petra nicht alleine losfährt, begleiten sie die Damen des Kegelclubs. Also wieder eine Stadt in Deutschland, die man die nächste Zeit mit (Eifler) rheinischem Dialekt besser nicht besucht!

(*) Hinweis für Leute, die den rheinischen Dialeks nicht beherrschen und die auf der kölschen Wikipedia http://ksh.wikipedia.org/wiki/Houpsigk nichts finden: oos = Uns


Beim „Fitnesstest für 40 jährige (Vortrag: http://www.festpark.de/g354.html ) wurde Petra doch einiges abverlangt. Logisch, dass bei jeder Übungen, die verpatzt wurde, ein Schnaps getrunken werden musste.

Und die Regeln waren verdammt hart:
Mal stimmte die A-Note nicht,
dann war die Haltung nicht optimal,
dann war eine der Preisrichterinnen die Sicht versperrt….
Es wurde also nach jeder Übung getrunken!

Nur bei einer Übung bekam Petra die volle Punktzahl:


Beim Tanz an der Stange wäre Demi Moore vor Neid grün geworden. Die Bemerkung „Ihr hättet Petra in Berlin in der U-Bahn erleben müssen!“ muss ich nochmals analysieren.
Andererseits wundere ich mich, warum immer Geld in der Haushaltskasse ist ;-).

Dank der anzulegenden Kleidungsstücke sah Petra wie eine frühe Jane-Fonda aus

Neben dem Üblichen: Liedern der 80er , Bier, Wein, Schnaps, Krach wurden doch plötzlich die Herren ein wenig abgelenkt (http://picasaweb.google.com/Ohsedraenk/PetraIst40/photo?authkey=pJtpp0CRm4Q#5152433668933954930 ).
Die Diashow erregte allgemeines Aufsehen. Nein nicht etwa was Ihr jetzt denkt. Nicht so etwas wie http://www.youporn.com/, sondern viel bessere Bilder, Erinnerungen aus den 80er-Jahre, als wir noch jung waren: http://picasaweb.google.com/Ohsedraenk/BJV?authkey=kgmm1il_JKA
(Der Link ist eher für Insider der Brücker Szene

So gegen 2:00 Uhr traten die meisten die Heimreise an, der Rest ordnete das Chaos, so dass um 3:00 Uhr ein Zustand der Hütte erreicht war, der nicht mehr auf Kriegseinflüsse schliessen lies.


Wie drückte Beate M. es aus: Wir müssen jetzt langsam fahren, mein Mann versäuft jetzt die Vokale. Erst kann er kein „A“ mehr, dann fällt das „E“ aus und dann das „I“ und zu letzt auch noch das „U“.... Im städtischen Bereich wäre jetzt betretenes Schweigen eingetreten, aber bei uns wurde ernsthaft überlegt, ob sinnvolle Diskussionen nur mit einem „U“ möglich wären.
Die Antwort lautetet wie bei Radio Eriwan: Grundsätzlich ja, man muss es nur richtig betonen!


Und wieder eine gelungene Feier mehr!!!!

Fotos findet ihr hier im nichtöffentlichen Bereich:
http://picasaweb.google.com/Ohsedraenk/PetraIst40?authkey=pJtpp0CRm4Q

P.S: Vielen Dank noch mal für die vielen Geschenke und allen, die so toll geholfen haben!
Ein besonders großes Lob geht nach Oberpleis: Vielen Dank, Julian!!!!