Montag, 31. Dezember 2012

Jahresrückblick Pilgergruppe 2012

das Aggegrat!

Vor ca 1,5 Jahren war unter den Frauen im Bereich unteres Pütztal eine Panik zum Thema "Stromversorgung in Krisenzeiten" ausgebrochen.

Mehrere nicht näher bezeichnete Ehegatten hatten dann auf Gerätschaften der chinesischen Produktion zurückgegriffen.

Da ich seinerzeit dem China-Schrott nicht so richtig vertraut habe und auch in Notzeiten gewappnet zu sein, hatte ich heute den jährlichen Probelauf gestartet.

Das ganze entwickelte sich zum Nachbarschaftsevent. Das blöde Teil sprang doch nicht an!!! Albert B. aus A.-B. unterstützte mich redlich, da er seinerzeit ein baugleiches erworben hatte.

Tim hatte gezogen wie ein Weltmeister, Zündkerzen waren getauscht worden, neuer Sprit eingelassen worden, die Benzinzufuhr überprüft worden, Zündfunkenkontrolle nichts,

Auch eigens erstelltes Startwerkzeug (Bohrmaschine als Anlasser)brachte das Teil nicht zum laufen...

Also muss ich demnächst nochmals nach Leimbach zum Landgerätehersteller meines Vertrauens...

Komisch, beim ersten lauf war der Motor nach 3 Seilzügen am Laufen. Meine Frage an, meinen älteren Nachbbarn, wie denn sein Notstromaggegat läuft, zeigte mir wieder die Weisheit des Eiflers und des Alters:

" Wieso, ich habe das Teil noch originalverpackt.
Naja, Sprit könnte ich ja auf verdacht

Zwischen den Zeilen war klar zu lesen:
Ich habe 82 Jahre kein Notstromaggregat gebraucht und das Teil nur des lieben Familienfriedens wegen gekauft, warum soll ich mich jetzt verrückt machen lassen....

Dienstag, 25. Dezember 2012

Tod und Eifel I

Wir Eifler haben uns als gottesfürchtige Katholiken doch eine gesunde Beziehung zum Tod erhalten. Auch wenn man schon mal ab und zu an seinem Glauben zweifelt, ist das Thema: Sterben/Tod/Beerdigung" anscheinend fest im Gengut verankert.

In der letzten Gemeinderatssitzung war auch der "Prüfungsbericht des Kreises Ahrweiler zur Ortsgemeinde" in der öffentlichen Sitzung auf der Tagesordnung:

Ein Punkt lautete: Der Haushalt des Betriebes Friedhof ist in der Planung nicht ausgeglichen.

Aber hier kann man der Verwaltung (VG Altenahr) nichts vorwerfen. Die Ausgaben sind grundsätzlich wenig beeinflussbar und die Einnahmen bemessen sich nun mal an der Anzahl der gestorbenen Mitbürger. Und Altenahr orientiert sich an den Zahlen der Vergangenheit und der Alterstruktur.

Und das Thema war natürlich ein gefundenes Fressen für alle Fraktionen: Einige meinten schon, dass man dann im letzten Quartal des Jahres schon mal die ältesten Bewohner der Gemeinde zum Thema "haushaltsrechhlich korrektes Ableben" unterrichten sollte.

Mein -wahrscheinlich etwas zu laut vorgetragener Kommentar: "Dann sollten die ältesten Gemeindetratsmitglieder sich in dem Fall für das Gemeinwohl opfern.."

Aber Klaus H. hatte wirklich cool gekontert: "Jetzt fängst Du auch schon an... Mein Navi meldet sich bei der Anfahrt an den Friedhof auch immer mit "Sie haben ihr Ziel erreicht..."

Montag, 24. Dezember 2012

(nicht:Drei) Eine Hochzeit und ein Todesfall!

Diesen Monat hatten wir das was schon längere zeit nicht mehr war: eine Hochzeit im Bekanntenkreis!

Und damit meine ich nicht die Söhne , Töchter, Nichten und Neffen von Bekannten- sondern die Bekannten selbst....

Schön!

Bevor Rückfragen kommen: Nein, sie mussten nicht heiraten!

Leider hatten wir auch einen Todesfall zu beklagen: Mein Vater ist am 13.12.2012 im Alter von 87 Jahren verstorben.

Also das Pulitzermeisterwerk "Beerdigung.Doc" gestartet und die potentiellen Gäste der Beerdigungsfeier informiert. Wir Eifler lieben ja Checklisten, aber vielleicht hätte ich zumindest die Teilnehmerliste mal aktualisieren können....

Bei einigen meldeten sich Enkel der Angerufenen, aber eins zeigte sich mir ganz klar:

Das Thema Tod wird im Alter ganz anders angegangen.

Mit meinem Patenonkel führte ich ein Gespräch mit genau 1:18 Minuten-Dauer:

Guido: Vati ist gestorben...Todesumstände etc (50 Sekunden) (als Einleitung gedacht)
dann 5 Sekunden betretendes Schweigen
Onkel Richard:" Wie, der Kurt ist tod, der war doch noch jünger als ich. Zur Beerdigung kann ich nicht kommen, Mein aufrichtiges Beileid...Bis dann!" ..Beendigung des Gesprächs...
Wie hiess das früher "fasse dich kurz!"

Petra hatte telefonischen Kontakt mit einer Nachbarin (Der Anstand gebietet mir den Namen zu nennen. Die "..." stehen für: Hier ginge die Rede noch weiter, wenn einem nicht ins Wort gefallen worden wäre.

NN:"Euer Vater ist gestorben!"
Petra: "Ja Kurt..."
NN: "Er war 87"
Petra: Ja mein Schwieger... Mann von NN im Hintergrund zu NN: "Beileid"
NN: "Schönes Alter, der war zuhaus' gefallen"
Petra "Ja, der war...."
NN: "und im Adenauer Krankenhaus gestorben"
Mann von NN: "Denk an das Beileid"
NN: Ach so, wir brauchen Öl, 4500 Liter"
Petra "Ok..."
NN: "Ach so: unser Beileid" und Beendigung des Telefonats..

Heinz sein Onkel hatte ein Terminproblem. Dessen Cousin wurde auch am 19. Dezember beerdigt. O-Ton: Zum Kurt wäre ich lieber gefahren, der ist mir näher.
So muss ich nach Rupperath fahren, Brück ist doch viel näher..."

Samstag, 15. Dezember 2012

WIKI(-Eifel)-Quotes / Zitate von Eiflern II

Ein wirklich wichtiges Zitat- nein eine Lebensweisheit des Josef S. aus A.-B./Felix R. aus A.-B. hätte ich beinahe noch vergessen:
"In allen Monaten mit einem "R" muss die lange Unterhose getragen werden. Und in den anderen schadet sie auch nicht!"

Dieser Satz wird sogar mittlerweile von Städtern (Bernhard H. Aus E.) uneingeschränkt geteilt.

Bei der Gelegenheit sind noch 2 Zitate von Herbert W. aus A-B: zum besten zu geben:

"Frauen sollen sein wie der Mond....Am Abend erscheinen und am Morgen verschwinden!" Kam gut als erste Begrüssung der damaligen Schwiergertochter in spe....

und

beim Betrachten seiner Söhne:"Irgendwas stimmt mit meiner Brille nicht, die macht Euch so breit!"

MÖH: Wir brauchen Halligen!

Mist, beinahe hätte es schon wieder die "grote Schafdrenke" gegeben.

Um eine ähnliches Debakel wie die "Grote Mandraenke" zu verhindern. mussten heute die Möhs vorzeitig in ihr Winterquartier evakuiert werden.

Die Ahr war mal wieder -diesmal wegen der Schneeschmelze- über die Ufer getreten.

Da die vierbeinigen Bewohner wahrscheinlich ähnlich gut schwimmen können, wie die 2-beinigen Brücker, müssen wir uns etwas überlegen.

Leider wird Deichbau oder Anlegen von Halligen im FFH-Gebiet nur auf begrenzte Zustimmung der "Unteren Wasserbehörde" oder der sinnlosen anderen Umweltbehörden stossen.

Donnerstag, 29. November 2012

Status Jeep (Alles wird gut!)

In alten Geschichten ist immer von weisen Männern die Rede, die meistens in der Abgeschiedenheit der nepalesischen, alpinen oder eifler Bergwelt leben und nicht nur die Meditation, sondern auch den Sinn des Lebens verstanden haben.

Sie sind in Lage, alle wichtigen Fragen der Menschheit schlüssig mit einem gütigen Lächeln zu beantworten. Solche Leute sind das Ziele von Städtern, Esoterikern oder anderen Leichtgläubigen.

Der klassische Eifler kann mit solchen Leuten nicht viel anfangen, sondern seine Forderung lautet:

"Schiebt den Esoterik-Fuzzi an Seite, der beantwortet nämlich nicht meinen wesentlichen Fragen und die lauten:
1) Wer repariert meinen alten Holder?
2) Wer bringt die Kettensäge in Gang oder
3) Wer repariert für kleines geld mein Aurto...
..

Unser Guru hat Ölverschmierte Hände, ist in alte Arbeitaklamotten gekleidet und riecht nach Motoröl, Schweiss oder einer Kombination von beiden.

Die Begriffe wie kundenorientiertes Verhalten, Pünktlichkeit oder Freundlichkeit sind an ihm abgeperlt, den er hat eine -wie heisst es heute so schön- Kernkompetenz:

Er hat Ahnung!
Für die Jüngeren unter uns: Das sind Leute, die sich nicht so gut verkaufen können, aber die auf eine klare Frage auch eine klare Antwort geben. und diese Antwort ist nicht ein klares "Jein" oder ein entschiedenes "Vielleicht!".

Aber egal, der Suzuki-Flüsterer ist gefunden: Allein durch Ferndiagnose hat er den Fehler eingegrenzt und auch die Lösung parat. Andy meinte, dass er kurz während des Telefonats entschwunden wäre und wahrscheinlich in einem Ludolfschen Lager das benötigte Ersatzteil (natürlich gebraucht!) vorhanden hatte. Das könnte am nächsten Tag (nicht vor 10 Uhr!!!) abgeholt werden.

Und siehe da: Der Jeep läuft nach dem Einbau des Teils wie noch nie!

Dienstag, 20. November 2012

ring°boulevard of broken dreams

Heute habe ich es zum ersten Mal geschafft, den Komplex von innen zu stehen. Man will ja mal überprüfen, ob seine Steuermittel sinnvoll angelegt sind.

Erster Eindruck:
Booh, hier ist richtig viel Geld ausgegeben worden!

Zweiter Eindruck:
Hier wird nicht so schnell das Geld wieder reinkommen!

Einige Sachen sind einfach Schwachsinn, aber jeder der schon mal eine Zeltkirmes oder sonstige Veranstaltung geplant und durchgeführt, weiß ja:

Es gibt nur 2 Möglichkeiten:
Klotzen oder klecken!
Der normale Mittelweg bringt nichts!

Als nächstes müssen wir die "Grüne Hölle" und den Rest der Amüsiermeile mal einem Test unterziehen.

P.S: Aber bei aller Kritik, der Ring war ja auch in den 20er Jahren als Arbeitsbeschaffungsmassnahme geplant worden und hätte damals sicherlich eine Wirtschaftlichkeitsprüfung auch nicht bestanden!

Und lieber das Geld in der Eifel versenkt, als in Griechenland oder in irgendwelchen windigen Bankinstituten.

In diesem Sinne:
"Save the ring!"

Samstag, 17. November 2012

Neues vom Suzuki!!!!

Bevor noch mehr Fragen kommen, ob ich das Auto verkauft habe:

Unser Jeep (bitte hier klicken!)ist leider noch länger in Behandlung.

Leider ist unser Fahrzeugpark generell ein wenig in die Jahre gekommen und der Samurai hat das Gesamtbild nicht verbessert, sonder tendenziell noch verschlechtert.
Der Jeep krankte von Anfang an ein wenig an der Kupplung und nach dem Kupplungswechsel kam er leider auch nicht in die Pötte.

Einer der Fehler war schnell gefunden:
Neue Zündkerzen (noch Erstausrüstung) und ein neuer Luftfilter mussten her.

Leider verzögerte sich die Probefahrt ein wenig, da noch 2 -sagen wir- heiklere Fehler festgestellt worden. Wie drückte es Alfons auf seine Art aus: "Dass du was verlierst, ist klar! Ob es jetzt zuerst der Tank ist, oder zuerst die Kupplung kann ich nicht abschätzen!".

Danach wurde der Tank wieder befestigt, leider waren die Blöcke, die die Kupplung halten, (3 einstellige Euro-Artikel, von denen einer ganz defekt war und der 2. auch schon auf der Flucht war.) nicht mehr original für einen akzeptablen Preis zu bekommen

Nachdem die Sachen über Ebay beschafft und eingebaut waren, und sich die Monteure wieder auf die Probefahrt trauten, wurde festgestellt, dass die Zündung neu eingestellt werden musste.

Leider war die firmeneigen Zündpistole, die man zum Einstellen von solchen, nicht elektronischen Zündungen braucht, bei der letzten Völkerwanderung verloren gegangen. Da das Rheinische Landesmuseum sein Exponat nicht zur Verfügung stellen wollte, musste erst mal Werkzeug beschafft werden.

Gesagt, getan.

Leider zog das Meisterwerk der japanischen Handwerkskunst, wahrscheinlich montiert von hochmotivierten und -ausgebildeten Spezialisten in Spanien, danach immer noch keine Wurst vom Brot. Nächster Verdächtiger: der neumodische Leistungsverminderungs-Quatsch (siehe auch: Katalysator)

Der Katalysator ist ausgebaut worden, eifeltypisch mit einem Rohr überbrückt worden und getestet worden. Das brachte keinen Erfolg: Leistung fehlte immer noch... Also das Teil wieder rein, damit die grüne Umwelt-Plakette nicht zu Unrecht auf der Windschutzscheibe ist.

Alfons hatte danach Kontakt mit einem Suzuki-Jeep-Händler in Kelberg aufgenommen.
Sein Tip : Druck der Kraftstoffanlage testen.
Und hier war schon mal ein Fehler: Soll 3 Bar haben, hat aber nur 2 Bar.

Die neue Pumpe wird Montag eingebaut...
Hoffentlich sind damit unsere Motorenprobleme gelöst....

Wahrscheinlich hat der Jeep aber nur Angst:
Das er von einem Wahnsinnigen gelenkt, mit 2 gut genährten ohsedränker Wohlstandsbürger besetzt, wieder durch das Gelände getrieben wird und dabei noch unter der Betrachtung von aufgebrachten Wahnsinnigen mit Waffen (vulgo. Jägern) ist.
Wir brauchen einen Suzuki-Flüsterer oder Samurai-Versteher !

P.S: An der Heimatfront wächst die Akzeptanz für unser japanisches Gewächs
(das erste japanische Auto im Hause G.,
das erste Auto mit Blattfedern,
das erste Auto mit Löchern grösser 5 Mark-Stücken
....
Jeder, der ältestes Kind war, weiss noch zu gut, welche Pionierarbeit man gegenüber den Eltern leisten musste, von denen die nachfolgenden nur profitieren konnten... )

Petra hatte sich mit jemanden unterhalten, der Landrover-Spezialist war und der klar die Reparaturkosten und Reparaturunfreundlichkeit als Manko dargestellt hat.

Oder wie drückte es Winston Churchill bei der Präsentation des Prototypen aus:
"Wenn diese wildgewordene Waschmaschine das Einzige ist, was unsere Industrie zustande bringt; gute Nacht England!"

Er hat ihn aber später trotzdem geliebt!

Dienstag, 13. November 2012

WIKI(-Eifel)-Quotes / Zitate von Eiflern

Leider haben es einige sehr gute Zitate noch nicht in die Wikipedia geschafft. Dort ist Wikiquotes ein Portal, das sich mit Zitaten von berühmten Leuten beschäftigt.

Hier die Nachreichung für den Teil Eifel (Ich denke, man muss nicht alles bierernst sehen!)

Josef S. aus A.-B.:
"Guido. Du sollst , wenn Du abends was getrunken hast,morgens nicht Kaffee trinken Wie oft habe ich bei Langs vor die Mauer gekotzt?"

Paul D. aus A.-B.:
"Jeder, der meiner Frau unter den Rock greift, greift mir unter die Arme!"

Heribert S. aus A. B.:
"Da war der Teufel noch ein kleiner Junge!"
"Die waren schon Banditen, da übten wir noch!"

Peter H. aus W.-F.;
"Wenn einer von uns beiden stirbt,.... ziehe ich nach Italien." !)

Eins meiner Lieblingszitate ist in Stein gemeisselt auf dem Bahnhof Ahrweiler (damals auch inoffizielles Haus 5 des Staatlichen Gymnaiums Ahrhrweiler, dem heutigen PJG):
"Erst besinn's, dann beginn's"

Samstag, 10. November 2012

Karnevalseröffnung Hünge

Bei schlechtem Wetter und vor allem für mich alkoholfrei fand die Karnevalseröffnung der Hönninger Session statt.

Meine Lieblingsnichte hatte mich heute morgen gefragt, ob ich vorbei käme, um sie tanzen zu sehen.

Natürlich!!!

Hier der Tanz der Funken (klicken)
Ein weiterer Höhepunkt war die Bekanntgabe des Dreigestirns.

Der Prinz heisst Bernd Ahlisch! Die Proklamationsrede war wirklich gut. Die erste Frage von "Jaesse Jüpp" an Bernd Ahlisch lautete: "Brauchst du ein Mikro?"

Auf seine "spezielle Art" beschrieb der Prinz, wie er die Erfahrungen seiner Amtsvorgänger im Umgang mit Lampenfieber abgegriffen hatte. Der Alterspräsident der Hönninger KG hatte aber den besten Tip gegeben: "Bei einem Bernd Ahlisch schlackert nichts" und das hätte ihn ermutigt ;-). Ich bin mir gar nicht sicher, ob Bernd das Wort"Lampenfieber" erst googeln musste.

Sorry an dieser Stelle an Bernd's Mitstreiter, die bei der Beschreibung dieser "Hönninger Lichtgestalt" fast ein wenig vergessen worden sind.

Ich glaube aber, dass auch ein Uwe Bremm als "Jungfrau" und ein Gerd Stappen als "Bauer" nicht total in den Hintergrund rücken werden. Auch deren Antrittssreden waren gut!

Dienstag, 6. November 2012

Dieter's Fünfzigster oder die "Halle der Amnesie" Teil II

Bei den ganzen Architekturfragen (vgl. auch: 100 Meisterwerke) ist beinahe die Hauptfeier untergegangen.

Dieter hatte gut gekocht ;-)

Aber auch das Unterhaltungsprogramm war vom Feinsten.

Seine Tochter Kathrin präsentierte ein paar tolle Gesangstücke: Toll!!!
Die Stimme ist spitze.... ...Link wird nachgeliefert....

Und auch der Alleinunterhalter bediente nicht nur das klassische Repertoire, sondern konnte auch "Feingeist"!

Er beherrschte Bodo Wartke!

Wenn einer mal ein Liebeslied in einer fremden Sprache braucht, bekommt man hier weitergeholfen:
hier klicken!

Also steht jetzt dem Rendevouz mit der hübschen Vietnamesin, Sächsin oder Klingonin -zumindest sprachlich- nichts mehr im Wege.

... P.S: Der Mann kann auch Latein...

Montag, 5. November 2012

Dieter's Fünfzigster oder die "Halle der Amnesie" Teil I

40 jahre sind das Alter der Jugend,
50 ist die Jugend des Alters!

So hatte es Victor Hugo - nein ncht der Erfinder des gleichnamigen Modegetränks- schon vor Jahrhunderten erkannt.

Dennoch ist es eine Zahl, die zumindest mich erschreckt...

Was mich aber noch mehr erschreckt:
Dieter hatte seinen letzten Runden, den 40. Geburtstag auch schon in der Schützenhalle Nettersheim gefeiert und die Lokalität auch schon bei seinem Polterabend (ok, der war im letzten Jahrtausend) genutzt.

Aber allen Männern ging es, als wären sie den "Men in Black" mit Ihrem Blitzdings begegenet:
Keiner konnte sich an die Halle erinnern!

Und bei der Halle handelt es sich um keinen 08/15 Standardbau. Hier hatten Eifler gebaut. Der richtige Eifler ist nämlich schon aus pragmatischen Gründen ein überzeugter Jünger von Walter Gropius. Das im Bauhaus propagierte Ziel "Forms follows fuction" findet man überall in der Eifel. Und die Schützenhalle hat diverse dieser pragmatischen Bauansätze, die bei Fremden auf Befremden treffen, aber für die "Natives" klar sind......

Was mich aber noch mehr erstaunt: Auch die Google-Suche zu Schützenhalle Nettersheim geht ins Leere.
Hier die Adresse von jetzt Illuminierten:
Martinusstrasse 29, Nettersheim.
Andreas hatte irrtümlich vermutete, dass es sich um einen Adresse handelt, der in der Eifel eine ähnliche Bekanntheit wie der Dom für Köln hat.

Freitag, 26. Oktober 2012

Pilgergruppe: Lösungen für die Altersarmut

Bei einer Feier hatten wir uns mit Bekannten über das Leben im Alter unterhalten.

Die hatten in der Gruppe vor, eine Wohngemeinschaft zu bilden.
Die Männer hatten so lustige Gruppenevents wie "Pascha am ersten Dienstag im Monat". etc vor.

Bei uns in der Gruppe ist das ähnlich:
Auch da ist, um die Altersarmut abzufedern, ein Wohngemeinschafts-Modell stark favorisiert.

Nur dass unsere Mädels mit Statistiken besser umgehen: Die Frauen haben bekanntlich eine höhere Lebenserwartung und die Männer sind in den Beziehungen meistens 3-5 Jahre älter.

Daher war der einzige logische Schluß:
Wir Männer tauchen in dem Modell gar nicht mehr auf!!

Donnerstag, 25. Oktober 2012

MÖH: Die Verschwörungstheorie!

Langsam, aber sicher glaube ich, dass die Natur gegen uns ist.

Friedfertigen eiflern Schäfern geht es wie den bösen Menschen im Film Avatar:
Am Ende werden unterentwickelten Streckbankschlümpfe, die dem Fortschritt nur im Wege stehen, durch die Flora und Fauna der Mutter Natur gerettet.

Aber zurück zu unserem Einzelschicksal:

Am Abend war noch alles mit dem Weidezaun in Ordnung: volle Spannung, ziemlich ausbruchssicher für die MÖHS, und am nächsten Morgen waren wir voll im roten Bereich:
Die Spannung war so runter, man hätte problemlos dagegen Pinkeln können.

Der Schadenverursacher war schnell gefunden: Ein Maulwurf hatte im wahrsten Sinne des Wortes die Erdung herbeigeführt (und damit unsere Batterie leergesaugt).

Mittwoch, 17. Oktober 2012

tupperware reloaded

Nach ca 2 Jahrzehnten Tupperwarepartys ist auch der letzte verbleibbare Raum in der Küche mit diesem tollen, sicher pädagogisch wertvollen Spielzeug vollgeräumt.
Über den logistischen Sinn und Unsinn (nicht ineinanderstapelbar, auch nach 50 Jahren Handel mit Deutschland noch merkwürdiger Größen , und einer mindest genau so langen Suche nach dem Deckel)mag ich mich nicht weiter auslassen, da mir mein Arzt Aufregung strengstens untersagt hat.

Auch die letzte Tupperware-Beraterin hat erkannt:
Mit unserer Altersklasse ist kein Umsatz mehr zu machen.

So spektakuläre Events wie Männertupperware sind auch nicht beliebig wiederholbar.
Der Ansatz von Gerd H.aus A.-B. war schon ok: Zur Grundversorgung pro Mann eine Kiste Bier und noch eine Kiste Bier für das Gefäß (so ähnlich plant man ja auch guten Kaffee).

Ich kann mir vorstellen, dass bei der Sektenveranstaltung der Tupperware-Tanten das Video: Erwachsene Männer, die normalerweise nicht auf einen Stuhl steigen, schweben in 3 Meter Höhe mit einem Portalkran, ähnlichen Kultstatus geniesst, wie die heimlichen Aufnahmen der Aldi-Filialleiter von leichtbeschürzten Hausfrauen an der Kühltheke.

Jetzt hat die Damenwelt etwas neues erkannt:
Nein, nicht Dessouspartys nach dem Konzept der TW-Partys.
Wir sind zwar alt, brauchen aber noch keine Starthilfe!!!

Man geht auf Waschzeug-Veranstaltungen, da man gute Putzlappen etc. leider in Deutschland im freien Handel einfach nicht bekommt. Den Älteren von uns ist immer noch die Übernahme der Bundesrepublik durch die DDR Anfang der 90 mit der bundesweiten Einführung der Planwirtschaft schmerzhaft in Erinnerung.

Klar ist natürlich, dass so gutes Material seinen Preis hat:
Für den Preis putzt sonst ein Neger mit 30er-Endrohr nackt für die Herrin des Hauses.

Sorry, muss im Rahmen der Political Correctness natürlich heissen:
Für den Preis der exquisiten Tücher bietet ein Deutscher mit afroamerikanischen Migrationshintergrund Reinigungsdienstleistungen unter Bedienung sämtlicher rassischen und sexistischen Klischees an!

Samstag, 13. Oktober 2012

Untergegangene Metropolen: Kranscheid

Was für Heinrich Schliemann sein Troja, ist für den Eifler Kranscheid. Leider ist von diesem Ort (zwischen Kesseling und Weidenbach "rechts" auf dem Berg gelegen) nicht mehr allzuviel übrig. Der Ort, oder handelte es sich nur um einzelne Bauernhöfe, ist wie viele Siedlungen in unserem Kreis im Laufe der Jahrhunderte wüst geworden(schönes Wort;-). Wer nähere Information braucht: bitte hier klicken!

Sonntag, 30. September 2012

Weinfest Dernau 2012

Was letztes Jahr ziemlich kurzfristig endete, wurde dieses Jahr doch unter vollständiger Ausschöpfung der Möglichkeiten der Ahrtalbahn zelebriert.
Der Zug Richtung Ahrweiler erinnerte eher an Bilder der tokioter U-Bahn in der Rushhour. Da war die Bahn ahraufwärts doch nicht ganz so voll (zumindestens von der Anzahl der Fahrgäste)!

Unsere Idee, die Gruppe im Stundentakt zu fotografieren, war doch ein wenig arbeitsintensiver als gedacht.

Die am Anfang gewählte Ordnung musste nämlich bei jedem Bild erst wieder hergestellt werden. Wir hatten immer die Leute, die am Anfang rein zufällig nebeneinander standen, fotografiert.

Und so eine Ordnung muss dann eingehalten werden;
Nicht wenn eine Zerstören der Grundordnung zum Untergang des Universums führt!

Die Bilder als Film: hier klicken!

P.S: Grüße auch an die Mayener Gruppe vom Vorjahr!

P.P.S: beim nächsten Mal ist Wanderkleidung angesagt. Auch wenn wir nur vom Bahnhof bis zum Hofgarten gehen: Warme Klamotten und Schuhe sind bei Temperaturen, die nicht weit über denen vom Recher Luciamarkt liegen, in unserem Alter einfach ein "Muß"!

Samstag, 22. September 2012

Feind - Todfeind - Parteifreund

Nach dem Aufkommen der Gerüchte hinsichtlich ehrlicher, körperlicher Arbeit unsere Ex-First Bettina W. aus B. weiß man:
Die schlimmsten Feinde sitzen in den eigenen (politischen) Reihen.

Das kann ich aus kommunalpolitischer Sicht nur bestätigen.

In einer der ersten Gemeinderatssitzungen (nicht öffentlicher Teil, ganz am Anfang meines Hobbys Kommunalpolitik) fand folgende Konversation statt (und hier übertreibe ich nicht!):

Akteure
Herr Max B.(Partei 1)
Herr Moritz C. (Partei 1)
Frau Trude M. (Partei 2)


Moritz C. zu Max B: " Max, du bist doch ein Idiot.." usw

Die Beschimpfungen wurden immer wüster, so dass sich Frau Trude M. gemüssigt sah, einzuschreiten und wies Moritz C. in die Schranken: "Herr C., wie können Sie nur so über Herr B. herziehen!"

Die Antwort von Moritz C. lautete sinngemäß: "Frau M., ich bin mit Max B. seit mehr als 15 Jahren in einer Fraktion, ich weiß, wie bekloppt der ist...".

Aber zurück zu Bettina W.

In der grossen Politik hatte ein namhaftes Magazin eine Entlastungskampagne gestartet.

Ich bitte euch ehrlich, die halbe Minute zu investieren:
bitte hier klicken!
Das sollte uns die Ehre des Amtes der BuPrä-Gattin wert sein!

Mittwoch, 19. September 2012

ANDROID oder IPHONE, nee BADA!!!

Momentan werden anscheinend Glaubenskriege um das Thema des richtigen Betriebssystems geführt:
Wie gut, dass ich davon nicht betroffen bin.

Mein Handybetriebssystem heisst Bada .

Seit Samstag sogar Bada 2.0!!!!! 

Damit zählt man zu den Sekten, deren Mitglieder bei Indiana Jones Filmen immer mit wirrem Blick im Hintergund als Einzeltäter agieren...

Es ist auch nicht davon auszugehen, dass die Firma Samsung dieses Betriebssystem auf Dauer am Leben hält.

Oder gibt es eine rote Liste für bedrohte Betriebssysteme?

 
Aber einen Vorteil hat das System: Es gibt kaum Bada-Viren.
 Ok , wenn man auf 1000 Apps einen Virus rechnet, sollte der erste Virus im Jahr 2029 programmiert sein.

 
Aber nachdem am Samstag-Abend (Die ersten Gäste standen schon in der Tür) das Updaten fehlerfrei durchgelaufen war und mein glorreiches Navigationsystem ( MDA von 2005 mit GPS-Maus und Deutschlandkarte von 2006) bei der letzten Dienstreise Zicken machte,  war das Angebot von der Firma
Route66 gar nicht so schlecht: 30 Euro für eine lebenslange D-A-CH Lizenz!
.

 
Das hätte ich mir besser ge- und vor allem erspart!!!
.

 
Hier der Schriftwechsel mit Route 66. Mal schauen, wie die darauf antworten:.

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Sehr geehrte Damen und Herren!.
 

 
Ich habe letzte Woche eine lebenslange Lizenz für mein Samsung erworben.
Der Preis für 30 Euro ist ok, aber wenn ich es auf die tägliche Gebühr umrechne, bin ich bei 5 Euro pro Tag.
Dank Ihrer Menüführung gehe ich nämlich davon aus, dass das Smartphone demnächst aus dem Fenster fliegt!
Gott sei dank habe ich im bekannten Terrain geübt. 

Die Karte von Deutschland hatte ich letzte Woche aufgespielt und auch meinen Wohnort Ahrbrück gefunden.
Leider nicht meine Strasse. ich hatte schon die Vermutung (Ahrbrück -Ahrbrück) bedeutet Gemeinde Ahrbrück, Ortsteil Ahrbrück.

Losgelöst dass ich dann Dank meinen profunden Ortskenntnissen Brück, Ahrbrück gefunden habe .
  
Was soll der Schwachsinn:  In einem fremden Ort kenne ich doch auch nicht die Ortsteile???
  
Wie suche ich also direkt nach "Ahrbrück, Pütztal (so hätte ich als Ortsfremder gesucht)"..
 
 
Bitte um Hilfe !
  
Mit freundlichen Grüßen.
 G
G
  
P.S: Alternativ werde ich Sie natürlich gerne unterstützen, wenn Sie die Kommunalreform von 1969 rückgängig machen werden.Diverse Lokalpatrioten haben sich damit auch nach über 40 jahren noch nicht abfinden können.
 .
P.P.S: Welcher Ihrer Vertriebler hat sich eigentlich einfallen lassen, dass ich bei einer Buchung über Handy (was wahrscheinlich ein Großteil macht, weil das auswendig Lernen von IMEI heutzutage kaum noch praktiziert wird) das kostenlose Addon mit der Blitzerwarnung nicht im Vertrag habe.
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Sonntag, 9. September 2012

"Guerewol" oder "Karneval ist überall !"

Gerade sind wir beim Schauen meiner Lieblingssendung auf etwas getroffen, was uns doch ein wenig -sagen wir- verwirrte.

Terra X hat momentan die Wüstenregionen als Thema.
Und da war ein spezieller Hochzeitsmarkt beschrieben:
Der Guerewol.

Hierbei werden aber nicht nur Ledige verkuppelt, sondern anscheinend ist alles erlaubt und sogar gewünscht, was man in unserem Karneval eher als moralisch negativ bewertete Begleiterscheinung betrachtet.

Um das Bild nicht zu verfälschen, zitiere ich lediglich aus dem Bericht:

* ...5 Tage Tanzen, um den Partner fürs Leben zu finden oder nur für die nächste Nacht...
* ...selbst wenn man einem anderen die Frau wegnimmt....
* ...auch junge Paare nehmen dran teil...
*...hier zählen keine Bindungen....

Das sollte uns veranlassen, unseren Karneval r(h)ein etnhisch absolut neu zu betrachten.

Sendung hier: bitte klicken!
Bei -19:30 geht es mit dem nigerischen Karneval los!
Terra-X Sendung vom 09.09.2012:
Planet der Menschen (3/3): Leben in der Wüste

Oder wie drückte es Alexander K. aus A.-B. mal auf einer Karnevalsveranstaltung treffend aus:
"Jedes Pärchen, das bis dahin zusammengehört, müsste ein Lämpchen auf dem Kopf haben und dann würde ich mir bei so einem Tag mal gerne von oben das Lichterspiel ansehen!"

Montag, 3. September 2012

Latein II oder "Du hast doch das grosse Lat(r)inum!"

im Nachgang zum letzen Blog (hier klicken!) muss ich doch etwas richtig stellen.

Ich hatte Latein sogar noch als 4. Fach im Abitur. Aber das hatte weniger mit meiner Sprachbegabung, sondern eher mit meinem klaren Verständnis der Marktwirtschaft (Angebot und Nachfrage und so... zu tun). Aber das erkläre ich in Zeiten von Ex-Dr. von und zu Gutenberg besser mündlich ;-).

Aber das ich mal so ein merkwürdiges Hobby wie :

Wikipedia Artikel in Latein (hier klicken!)

haben würde, wusste ich damals auch noch nicht.

Samstag, 1. September 2012

"Latein" oder "Ein Fluch lastet auf unsere Familie!"

Beim Besuch eines Gymnasiums stellt sich irgendwann die Frage der 2. Fremdsprache:

Latein, also eine tote Sprache
oder
Französisch, die Sprache einer Nation, die technisch ausser einem Croissant und der Ente(Citroen 2 CV) nichts ordentliches zustande gebracht hat. Wer die Unlogik der Sprache erkundet, weiss auch warum!

Für mich als Arbeiterkind war eigentlich klar: Das eine kann man selber lernen und bei dem anderen kann einem auch keiner helfen!

Aber im Nachhinein stellt sich doch heraus:
Was war früher Latein doch einfach.

Unser erster Lehrer, nennen wir ihn einfach mal Dumbo (So hiess er natürlich nicht, aber darunter war er bei den Schülern bekannt) brachte uns folgendes bei: "Ihr müsst nur die Vokabeln lernen und versuchen, die Grammatik zu verstehen!".

Also lernten wir vom 7. bis zum 10. Schuljahr die Vokabeln und versuchten, die Grammatik zu verstehen. In der Oberstufe lernten einige immer noch Vokabeln und versuchten, die Grammatik zu verstehen, der Rest hatte Latein abgewählt!

Und irgendwann zeigte sich: Vokabeln lernen beherrschte man ja und der Vorteil einer toten Sprache ist: Es kommen kaum neue Vokabeln hinzu.

Da ist das heute doch wesentlich schwieriger: Heute bekommen die Kleinen bereits im 6 Schuljahr die 2. Fremdsprache und der Unterricht ist wesentlich interaktiver und lebendiger als unser tantrahaftes "Vokabel lernen und versuchen, die Grammatik zu verstehen".

Die Lateinbücher sind auch nicht mehr so trocken wie früher und da unser Lateinkind die Flexibiltät seiner Tante im Gengut hat, weicht die Übersetzung schon mal stark vom Text ab.
Seine Argumentation: "Wir müssen nicht wörtlich übersetzen!" teile ich nicht immer.

Gut, das es "www.frag-caesar.de" gibt!

Aber zurück zum heute: Das EKG will demnächst einen Film drehen und die Schüler sollen als römische Legionäre auftreten. Mist, wir hätten doch die Römer im Karneval machen sollen, dann wäre die Ausrüstung für Jannis schon vorhanden!

Also heute den ganzen Tag Pilum gebastelt und sich mit der Suche nach einem Römerhelm beschäftigt.

In Zeiten von Google findet man ja einiges.

Ich war über die Anleitung einer Grundschule zum Helmbau gestolpert. Als ich mir die Anleitung (hier klicken) angeschaut hatte, dachte ich nur: Mein Gott! Wenn die schon so genau in der Grundschule sind, musst du das Material für ein Gymnasium nach römischer Technik im Bergwerk an der Hall fördern und danach auch noch klassisch bearbeiten.

Der Hauptakteur unterstützt mich noch nicht so richtig...
Man hat ja noch 2-3 Wochen Zeit....

Aber eine Lektion hat die heutige Jugend im Vergleich zu uns anscheinend wesentlich besser gelernt: "Es ist wesentlich einfacher, einen für sich arbeiten zu lassen, als selber zu malochen!"

In diesem Sinne: "Carpete diem!"

Donnerstag, 30. August 2012

Der alte Eifler und die "Cloud"

Normalerweise sind wir doch neuen Sachen gegenüber nicht ganz so aufgeschlossen, um nicht zu sagen: stockkonservativ.

Aber manchmal gibt es Sachen, über die man sich selbst wundert: Als IT-Native der Generation 40+ hat man im Unterscheid zu den jüngeren Vertreter der IT-Besessenen doch nocht gewisse Grundzüge des Datenschutz und der Datensicherheit eingeprägt bekommen.

Daten an Fremde geben, kommt eigentlich nicht in die Tüte. Man verleihtt ja schliesslich auch nicht sein Auto, sein Werkzeug oder seine Ehefrau!!!!

Aber bei dem Thema "Cloud", also der Dateiablage ins Netz waren komischerweise keine so grossen Bedenken bei mir vorhanden.

Lange habe ich drüber gerätselt, warum das so ist.

Jetzt weiss ich es:

Der Eifler findet tiefenpsychologisch in der Cloud den bekannten Schuppen, oder wie wir sagen: den Schobb. wieder.

Die Cloud, ob sie jetzt "Google Drive", "dropbox" oder "Microsfoft schlagmich tot" heisst, hat verdammt viele Ähnlichkeiten mit dem eifler Zentrallager.

1) Thema Sicherheit Gab es als Kind nichts schöneres als fremde Schuppen zu erkunden, Und wie dick das schloß auch war, irgendwie war irgendwo immer ein Zugang zu finden.

2)Größe So groß ein Schuppen auch ist, irgendwann ist er voll So geht es auch mit der Cloud.

3)Erweiterbarkeit Wenn der Schopp in der Eifel voll ist, und ausmisten auch nicht reicht, muss erweitert werden.

Es wird jedoch nicht einfach ein neuer gebaut, sondern normal einfach die Dachseite verlängert. Meist wird, um ein bisschen mehr Höhe zu haben, der Dachwinkel ein wenig flacher gemacht. Dieser Prozess ist erst kurz vor Erreichen der Nullinie abgeschlossen.

Das läuft hier besser: Man eröffnet einen zweiten oder dritten.. Account.

4) Lagerverluste So wie im Schopp' der Bestand schon mal durch Mäuse, undichte Dächer, unsachgemässe Lagerung vernichtet wird, wird es hier auch zu störungen kommen....Und wenn es die anderen User sind, die die Bandbreite und Geschwindigkeit lahmlegen,

und last, but not least

5) Ordnung Ich denke, jeder Eifler kennt die Aussprüche

* Ach, hier liegt das??
* Was, das haben wir auch noch?

#Wenn ich ein Ufo oder eine Flak aus dem 2. Weltkrieg (Insider) verstecken wollte: Im schopp hinter den Holder und Plane drüber

P.S Ich habe selber ein paar alte Videos abgelegt

Petras 30.er Geburtstag hier klicken!!!

Ich bin der Meinung, wir haben uns seit den paar Jahren alle kaum verändert!

Sonntag, 26. August 2012

"Guido allein zu Haus" oder Die Möhnenwanderung

Es könnte alles so schön sein.

Die Kinder sind mit den Messdienern in einen holländischen Freizeitpark hinter der deutsch-holländischen Grenze: Toverland und die beste Ehefrau von allen ist ab nachmittags auf Möhnenwanderung.

Eigentlich der richtige Moment, um die Kinderlosigkeit mit ruhigem Frühstücken und so zu verbringen.

Leider ist einem von Anfang an klar: An solchen Tagen hat man keine Ruhe.

Das Telefon (oder besser die Telefone) sind in Gebrauch, wie man es sonst nur in Filmen wie "Wallstreet" oder den historischen Aufnahmen vom Krisenstab der Hamburger Flut oder Mogadischu kennt.

Minütlich werden die neusten Wetterberichte, Erdbebenwarnungen oder Naturkatastrophen durchgegeben und kommentiert. Wer das in den Schaltzentralen der Möhnenvorstände mal live mitbekommen hat, langweiligt sich bei Katastrophenfilmen der Hollywooder Traumfabrik.

Ein Telefon ist nur für An- und Abmeldungen reserviert.

Panisch wird jeder Zugang oder Abgang auf die Nahrungsrationen der Wanderung hochgerechnet. Im Langfigtal ist man ja bekanntlich genauso abgeschieden, wie auf einer 3 jährigen Marsexpedition:
Was dann fehlt, kann das ganze Unternehmen gefährden!

So gegen 14:00 Uhr entschwindet dann eine sehr angespannte Ehefrau (aber ich denke, das ist in Ahrbrück dann in allen Haushalten so)zu den anderen Möhnen.

Wer glaubt, dass jetzt Ruhe einkehrt, irrt gewaltig.

Im turnusmässigen Wechsel haben nämlich die Männer die Versorgung der Wandergruppe zu sicherstellen.

Nach einem genauen Zeitplan ist nämlich ein Zusammentreffen des Servicefahrzeuges mit der Wandertruppe eingetaktet.

Aber zurück zu den Vorbereitungen: Hier laufen mittlerweile 2 Kaffeemaschinen nonstop, um die Pumpkannen zu füllen. Möhnentypisch muss es nämlich unterwegs Kaffee und Kuchen geben.

Kurz vor Abfahrt nochmals gecheckt, ob Nachzügler mitgeholt werden kann und dann kann der vollgeräumte Zafira starten.

Pünktlich den vereinbarten Treffpunkt erreicht, die Sachen vorbereitet und jetzt nur noch auf die Wandertruppe warten.

Ich weiß ja:
* Ihr geht nicht, um Gewaltmärsche zu machen!
* Man will sich auch noch unterwegs unterhalten.
* Es müssen genügend Pausen gemacht werden.
* man muss Rücksicht auf die älteren Mitglieder der Gruppe nehmen.
* man muss Rücksicht auf die Wanderer mit Fußleiden nehmen.
* man muss an die mit "Rücken" denken.
aber auch der geneigte Betrachter hat beim Erscheinen der Ersten der Gruppe nur eine Befürchtigung:
Hoffentlich hat die Gruppe die Plattentektonik nicht verkehrt berechnet, sonst driften wir auseinander und die Gruppe wird nie den Servicepunkt erreichen.

Aber bisher ist es immer gut gegangen:
Gestärkt kann dann nach einer kurzen Pause die nächste, strapaziöse Etappe der Reise angegangen werden.

Bilder gibts hier!

P.S: Wir müssen die Checkliste beim nächsten mal um den Punkt: Dixie-Klo erweitern.

Mittwoch, 22. August 2012

NEE; WAT IS DAT SCHÖN



Auch wenn man machmal mit dem Wetter unserer Heimat nicht so zufrieden ist, aber die Eifel/ das Ahrtal gehört doch zu den schönsten Flecken Deutschlands.

Sonntag, 19. August 2012

Badesaison ist eröffnet

Die spontansten Ideen sind oft die Besten.
Am Samstag waren wir zu Marco eingeladen und eines der Thema war: Was machen wir am nächsten Tag, der der wärmste Tag im Jahr werden soll.
Zum überfüllten Schwimmbad oder zum Freilinger See etc hatte keiner die richtige Lust. da reifte die ureigene Brücker Idee:

Wir gehen in/an die Ahr.
Sofort wurde eine Vorerkundung gefahren, um die "potentiellen Strände" auszukundschaften.
Der klassische Brücker Ort (Das Bombenloch) war leider anscheinend zum Hundeklo umfunktioniert worden und an den Stellen am Drehplatz war das Wasser zu flach. Vor Jahren waren wir mit den Kindern schon mal gegenüber "Cafe Ahrwind" (Einmündung Kesselinger Bach in die Ahr). Es traf sich gut, denn es war noch genügend Kies vorhanden und Claudia's Vater hatte auch schon gemäht. Nur der Eingangsbereich zum Ahrufer musste noch freigeräumt worden.

Der Gruppenbeschluss am Samstag Abend lautete: Wir starten am nächsten Tag um 11.30 uhr am Sonntag. Gut, das meinen einen penny im Dorf hat, so dass noch schnell die notewerndigen beschaffungen (Grillgut etc) gemacht werden konnten.

Für mich war dann (für einen Sonntag) früh die Nacht zu ende, denn ich musste ja noch den Uferbereich freimähen (Gut dass wir Landwirtschaft haben!)

So gegen 11:45 trat dann die Badegesellschafft sukzessive ein...

Noch ökologischer kann keine Freizeitgestaltung stattfinden:
* Anreise grundsätzlich zu Fuß
* Grösseres Material mit der Schubkarre!
Bilder vom Badespass hier!!!!

..und hier der Link für Leute ohne Google-Account!!!!...
...Das blöde google+ nervt!!!!.....

Sonntag, 12. August 2012

1250 Jahr Feier Kesseling

Eifel - altes Siedlungsgebiet!

Die Kesselinger hatten ein sehr schönes mittelalterliches Fest auf die Beine gestellt.
Seit Freitag gastieren die Jungs und Mädels, die sonst beim historischen Umzug in Altenahr, den Festspielen von Burg Satzvey oder dem Heimersheimer mittelalterlichem Weinfest dabei sind, in Kesseling.



Samstag war dann der Festumzug, bei dem Kesseling (und natürlich auch Staffel) im Jahre der Jahrhunderte durch die Gruppen dargestellt wurde.
Neben Eifelbrauchtum (Maibaumstellen, St. Martin, St. Nikolaus und Hans Muff und dem Christkind) durfte natürlich am ältesten Weinort im nördlichen Rheinland-Pfalz der Bezug zum Rebensaft nicht fehlen:
Die Staffeler Weinkönigin Daniela I, die auch noch gleichzeitig Gebietsweinkönigin "Kesselinger Tal" ist, wuchs im Laufe des Zuges und am Abend immer mehr mit ihrer Aufgabe.
Aber neben diesem Highlight dürfen die anderen namenlosen Akteure in historischen Gewändern nicht vergessen werden.




Auch die Information über die Dorfgeschichte, die von Karl-Heinz Werner und Raimund Gabriel zusammengetragen und präsentiert wurde, zog viele Besucher ins "Gemeindehäuschen".
An dem Abschlußfeuerwerk können sich die anderen Weinorte an der Ahr mal eine Scheibe abschneiden!


weitere Bilder zur Veranstaltung hier!

die Chris(t)-Mette

Auch wenn mir gestern von einem der wenigen Brücker Junggesellen (und es gibt bekanntlich nur noch ganz wenige ;-))erklärt wurde, das mit 50 Schluss ein , gibt es doch Gegenbeispiele.
In unserem Bekanntenkreis hatte Christoph als erster die 50 geknackt. Er hatte in Ahrbrück zum Sportlerheim eingeladen.
Natürlich sind wir dieser Einladung gefolgt und noch natürlicher hatten wir etwas vorbereitet:

Das Resultat:
die Chris-Mette..

Johanna hatte den Feldgottesdienst auf ihrem Handy mitgezeichnet: bitte hier klicken!


Texte etc können bei Bedarf über den "Förderkreis Gemischte Körbchen" bezogen werden!

Donnerstag, 5. Juli 2012

Freitag, 22. Juni 2012

Open-air in der Eifel: Nightwash (oder night und wash)

Nightwash

Egal um welche Veranstaltung es sich handelt, die draussen in der Eifel stattfindet: Man muss davon ausgehen, dass man nass wird. Und damit meine ich: von Aussen. Aber man war ja mit Regenponcho, Schirm, festem schuhwerk etc bestens gerüstet!

Wir hatte die Chance genutzt, zum 2. mal in der Klosterruine in Marienthal Knacki Deuser zu gucken.

Der Entertainer ist live echt spitze und auch die Gäste, die er im Gepäck hatte, waren gut/interessant.

Unser Hiighlight war Bademeister Schaluppke.
Live war der echt spitze: hier klicken

Bei den anderen waren die Meinungen zwiegespalten.

C.Heiland

Das mit seinem Omnichord ist schon....interessant....

Folgendes Video gibt sehr schön das Zusammenspiel zwischen Künstler, Instrument und Publikum wieder: hier klicken

Konrad Stöckel ist sogar für hartgesottene Eifler als ziemlich heavy zu bezeichnen: Seine Comedy schwankt zwischen der Wissensshow, Comedy, und Jack-Ass.

Ich habe selten erlebt, dass jemand auf der Bühne einen Chinaböller (und das war kein Fake) zwischen seinen Arschbacken zündet....

Das weniger grobe: hier klicken

Sonntag, 10. Juni 2012

Jeeptouren Eifel

Gestern habe ich -natürlich nur im Geist- eine tolle Tour gemacht Tour hier: Der Jeep bekommt langsam die von Andrea gewünschte Färbung (Ersetzte "Blau" durch "Matschbraun") ich muss nur noch Christiane die neue Beule im Dach beichten...

Freitag, 13. April 2012

Mein Leben in der DeuBa

Freitag der 13.
Der Tag ist der richtige, für den ersten Eintrag

Sharepoint hier

Der Rest folgt nach und nach! WS05 Interface inventory WS07 Reporting Interface

Freitag, 6. April 2012

Karfreitagswanderung - Der Klassiker

Karfreitag wird gewandert.
Leider war die Wandergruppe seit letztem Jahr noch mehr geschrumpft, so dass ich alleine mit Peter den Weg von Ahrbrück über die Wensburg zur Schwanerthütte spaziert bin.

Unterwegs überholten wir dann aber ein paar Brücker Junggesellen, die aber wieder bei Lilly zu uns stiessen. Die freundlichen Einladung zum Sibbeschrömm (Die Eifler Variante des Pokerns) mussten wir leider absagen, weil wir noch die Wensburg sehen wollten.

Diese tolle Burgruine im Nebental der Ahr ist wirklich sehenswert, verfällt aber immer mehr. Da wir mit uns mit den anderen in der Schwanerthütte in Lind verabredet hatten, blieben wir nicht allzulange in der Burg, sondern wanderten weiter Richtung Lind.



Und hier war der Linder Gemeinderat sehr kreativ
Wo kein Weg ist, wird einfach einer definiert.

Einfach 3 Schilder an die Bäume gekloppt, und schon war mit geringem Aufwand ein neuer Weg (eine Offroad-Sektion) entstanden)

Bilder zur Wanderung und Wensburg sind hier hier (bitte klicken)

Montag, 2. April 2012

Suzuki - nur Weicheier haben Servolenkung

Auch wenn einige Familienmitglieder die Qualität des Fahrzeuges anzweifeln.

Das ist das richtige Auto für die Eifel...
und damit meine ich nicht die Kiesgrube in Drees, sonder für die normale Eifel....
Ok, so groß sind die Unterschiede nicht.....

Zugegeben, ein X5, X6, Touareg oder Rover ist wesentlich hübscher als ein Suzuki Samurai, aber im Geländer hat der Kleine entscheidende Vorteile:

Auf jeden Fall brauch man nicht aufzupassen, dass eine 2-Schicht-Perlmutt-Schlagmichtot-Lackierung verkratzt wird oder Spiegel und sonstige Anbauteile im Gesamtwert des komplette Rödeljeeps beschädigt werden.


Meine erste Tour

Samstag, 17. März 2012

Suzuki - die Zweite

Der Neuzugang im MÖH-Fuhrpark ist ja bekanntlich ein uralter Suzuki:








Der Kommentar einer nicht näher bezeichneten Bekannten:

Das Auto ist
funktional,
zuverlässig,
säuft wie ein Loch
und hässlich wie die Nacht:
Ein echter Eifler!!!!!

Das kann man nicht gerade als Kompliment aufnehmen.....

Freitag, 16. März 2012

MÖH - "Langsam wird es" oder "Der kleine Prinz"


Langsam nähern wir uns der angestrebten Sollstärke.

Dieses Jahr 6 Neuzugänge bei den Shroppies und ein neues Fuchsschaf.
Richtig Leben in der Nutztierarche....

Wir hatten ja schon letztes Jahr erkannt: Tiere mit Namen gehören quasi zur Familie und dürfen daher nicht gegessen werden. Das erste Fuchsböckchen sollte daher ja keinen Namen bekommen, aber Jana war schneller und vergab den Namen: "le petit prince"!

Also fassten die pragmatische Eifler den Entschluß: Schlachtvieh heisst bei uns ab sofort "der kleine Prinz".

Dank der Lautverschiebung der 2 Jährigen Ina und aufgrund seiner Hartnäckigkeit zum Thema "Döner ist nicht mein Berufswunsch" schaffte es "Prinz" zu "Prinz Franz" und schliesslich zu "Franz".

Bilder sind hier (bitte Klicken)

Sonntag, 11. März 2012

Generation Youtube

Herrlich, man fährt friedlich mit dem auto durch die Gegend und genießt "Somebody That I Used To Know" im Radio.

und plötzlich kommt von hinten zweistimmig ein sehr ungewöhnlicher Text.

Eine tolle Parodie - hier klicken!

Wenn die Jungs doch auch Vokabeln so gut auswendig lernen könnten........

Freitag, 9. März 2012

Montag, 20. Februar 2012

Zug in Ahrbrück / Afterzochparty


..Hurra größte Fußgruppe.....

Die Bilder sind jetzt oben

hier klicken!!!!(Enthält Link und Passwort)

Hinweis in eigener Sache:
Wenn ein Bild unpassend erscheinend, kurze Email an mich. Ich sortiere zwar schon grob aus, aber ab und zu flutscht doch ein Bild durch...

Samstag, 18. Februar 2012

Donnerstag, 16. Februar 2012

Karneval -Weiberdonnerstag

Hallo Zusammen!

Wie jedes Jahr besteht der hohe Anspruch:
Bevor der letzte zu Hause ist, sehen die ersten schon die Bilder.

Bilder sind hier!!!

Ich habe noch keine Kontrolle der Bilder durchgeführt, da der Upload noch läuft....